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Parodontologie Krefeld

Parodontologie Krefeld - Ratgeber für Patienten

Parodontitis / Parodontose – lassen Sie sich helfen!

Parodontologie Krefeld – Ihr Ratgeber

Die Worte  „Parodontologie“, „Parodontitis“ oder „Parodontose“ hat fast jeder gehört. Parodontologie ist eine zahnmedizinische Fachwissenschaft, die sich mit Ursachen, Diagnostik, Behandlung (Therapie), Prophylaxe und Nachsorge der weit verbreiteten zahnmedizinischen Krankheiten Parodontitis (Parodontose) und Gingivitis (Zahnfleischentzündung) beschäftigt. Parodontose ist eine alte bekannte Bezeichnung der Parodontitis, die fachmännisch nicht mehr verwendet wird.

Anders formuliert: Parodontologie ist ein zahnärztliches Fachgebiet, das sich mit den Krankheiten des Parodontiums (das erklären wir weiter) und Zahnfleisches beschäftigt. Wir halten an dieser Stelle fest, dass die meist verbreiteten Krankheiten in der Parodontologie, die für uns von größer Bedeutung sind:

Parodontitis (Parodontose) und Gingivitis.

Diagnose Parodontitis stammt vom Wort „Parodontium“. Das Parodontium ist ein Zahnhaltapparat. Einfach ausgedrückt es ist alles, wodurch ein gesunder Zahn im Mund hält:
1. Alveolarknochen als ein anatomischer Teil der Kieferknochen
2. Zahnfleisch – fachmännisch als Gingiva bezeichnet
3. Zahnzement – äußere mineralisierte Schicht der Zahnwurzel
4. Wurzelhaut – spezielle Faser, die Zahnzement mit Alveolarknochen verbindet. Dadurch wird der Zahn aufgehängt.

Jetzt wird es verständlich, worüber wir sprechen.
1. Gingivitis ist eine Entzündung des Zahnfleisches
2. Parodontitis (Parodontose) ist eine Entzündung des Parodontiums

Es ist noch nicht jedem bewusst, dass es sich um eine meist verbreitete chronische zahnmedizinische Krankheit handelt, wenn die Personen ab dem 35. Lebensjahr in Betracht gezogen werden. Die Jugendlichen können von dieser Krankheit in besonderer schwerer Form betroffen sein. In letzter Zeit wird diese Krankheit, offiziell Parodontitis marginalis genannt, als Volkskrankheit bezeichnet, weil ca. 80 % der Bevölkerung unter dieser Krankheit leidet. Diese Umstände sind ein nachvollziehbarer Grund, warum es wichtig ist, sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen.


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Es ist wichtig zu beachten!

Ist ein Zahnersatz oder Zahnimplantat bei Ihnen vorgeplant?

Sie sollen sich aber vorher unbedingt vergewissern, dass Parodontitis (Parodontose) oder starke Zahnfleischentzündung (Gingivitis) bei Ihnen ausgeschlossen oder erfolgreich behandelt wurde. Es ist essentiell wichtig für den langfristigen Erfolg der prothetischen oder implantologischen Behandlung.

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Kapitel I: Ursachen der Parodontitis (Parodontose)

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Parodontitis ist eine Infektionskrankheit

  1. Parodontitis marginalis wird durch Bakterien verursacht. Umgekehrt heißt es: Ohne Bakterien keine Infektionskrankheit.
  2. Parodontitis marginalis wird nicht nur durch eine Art der Bakterien verursacht, wie es bei typischen Infektionskrankheiten üblich ist (spezifische Infektionskrankheiten), sondern von verschiedenen.

Es bedeutet aber natürlich nicht die beliebigen Bakterien, sondern spezielle obligat anaerobe, die ausschließlich ohne Sauerstoff leben, und fakultativ anaerobe, die bevorzugen, ohne Sauerstoff zu leben.

Für besonders Neugierige kann ich diese für das Entstehen der Parodontitis wesentliche Bakterien namentlich benennen:
– Porphyromonasgingivalis
– Aggregatibacteractinomycetemcomitans
– Treponemadenticola
– Prevotellaintermedia
– Tannerellaforsythia

Eine Besonderheit der Parodontitis besteht darin, dass diese Bakterien bei parodontal gesunden Menschen auch vorkommen. Das ist aber für eine Infektionskrankheit absolut untypisch. Bei klassischen Infektionskrankheiten ist alles einfach: Gibt´s bestimmte Art von Bakterien im menschlichen Körper – gibt es diese Infektionskrankheit. Werden diese Bakterien eliminiert (abgetötet) – ist der Mensch wieder gesund.
Die Entstehung der Parodontitis hängt nicht nur davon ab, ob die oben erwähnten Bakterien im Munde vorhanden sind. Die Entstehung der Parodontitis ist von  zwei wesentlichen Faktoren abhängig:
1. Qualität der Immunität – Körperabwehrkraft des Menschen
2. Anzahl der oben erwähnten Bakterien im Munde bzw. im Parodontium des Menschen
Aber entscheidend ist die Vergesellschaftung mit anderen Erregern, mit denen diese Bakterienarten sogenannte Cluster (Biofilm) bilden.

Diese Ursachen zu wissen sind von größter Wichtigkeit, um zu verstehen, wie Parodontitis marginalis behandelt wird, was der Zahnarzt und der Patient dagegen unternehmen können.

Bestimmte Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an einer Zahnfleischentzündung zu erkranken. Dazu gehören neben der bereits erwähnten mangelnden Mundhygiene unter anderem:
– eine genetische Prädisposition
– ein geschwächtes Immunsystem (krankheitsbedingt oder durch therapeutische Immunsuppression)
– eine schlecht eingestellte Diabeteserkrankung
– Tabakrauchen
– hormonelle Störungen oder Hormonschwankungen (insbesondere Schwangerschaft, Wechseljahre)
– Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose
– ernährungsbedingte Vitamin- oder Nährstoffmängel usw.

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Kapitel II: Symptome der Parodontitis (Parodontose)

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Parodontitis ist eine schleichende Krankheit

Eine beginnende Parodontitis verläuft meist schmerzfrei und ohne sonstige erkennbare Warnzeichen. Es ist deshalb umso wichtiger, schon kleinste Hinweise wie Mundgeruch oder Zahnfleischbluten während des Zähneputzens ernst zu nehmen und gegebenenfalls einen Zahnarzt aufzusuchen.

Ist die Zahnfleischentzündung schon weiter fortgeschritten, sind auch die Warnsignale deutlicher.Geschwollenes, gerötetes Zahnfleisch und/oder ein erkennbarer Zahnfleischrückgang weisen auf eine manifeste Parodontitis hin. Im schlimmsten Fall sind dann freiliegende, schmerzempfindliche Zahnhälse und lockere Zähne feststellbar.

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Kapitel III: Entwicklung der Parodontitis (Parodontose)

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Parodontitis hat viele Gesichter

Die Entwicklung der Parodontitis ist durch zwei Mechanismen bestimmt:

  1. Die bereits uns bekannten Bakterien produzieren Toxine – Giftstoffe. Diese Toxine führen:
    – Zur Entzündung des Zahnfleisches – Gingivitis und zur Entzündung des Paradontiums – Parodontitis
    – Zur Zerstörung des Paradontiums, die sich durch Knochenabbau bemerkbar macht. Es bedeutet, dass der Halt der Zähne sich wesentlich verschlechtert.
  2. Der Körper reagiert auf oben genannten Bakterien mit einer heftigen Abwehrreaktion. Es werden spezielle Abwehrzellen und spezielle Abwehreiweißen vom Immunsystem produziert, um pathogene Bakterien abzutöten. Diese Abwehrreaktion ist so stark, dass eigenes Parodontium auch angegriffen und zerstört wird. Diese Vorgehensweise wird  Autoimmunkrankheit genannt – eine Art der körperlichen Selbstzerstörung. Es kann mit einem globalen Atomkrieg verglichen werden: Der Feind (Bakterien) werden eliminiert, aber alles herum wird zerstört.Der Verlauf der manifesten Parodontitis ist von Patient zu Patient unterschiedlich und von genetischen Faktoren, Lebensstil sowie zusätzlichen Erkrankungen abhängig. Im Prinzip lassen sich zwei Formen unterscheiden:

1. Chronische Parodontitis verläuft langsam, der Knochenverlust wird anfangs noch durch ständige Ab- und Umbauprozesse der Knochenzellen ausgeglichen. Diese Reparaturmechanismen reichen aber nicht aus, um einen dauerhaften Ersatz des geschädigten Knochenmaterials zu gewährleisten. Langfristig führt die chronische Form der Krankheit daher zu Zahnfleischrückgang, Zahnlockerung und Zahnverlust.

2. Aggressive Parodontitis zeichnet sich dagegen durch einen rasch fortschreitenden Verlauf aus. Physiologische Umbaumechanismen des Knochens finden nicht oder nicht ausreichend schnell statt, so dass es sehr früh zum Zahnverlust kommt. Betroffen sind – im Gegensatz zur chronischen Parodontitis, die fast ausschließlich im Erwachsenenalter auftritt – oft schon Kinder oder Jugendliche.

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Kapitel IV: Parodontitis – Folgen für die Gesundheit

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Parodontitis (Parodontose). Folgen für die Gesundheit.

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Neben diesen bekannten Auswirkungen auf die Zahngesundheit stellt Parodontitis aber auch ein allgemeines Gesundheitsrisiko dar.

Schon länger ist bekannt, dass sich Bakterienstämme, die an der Entstehung einer Zahnfleischentzündung beteiligt sind, über den Blutstrom im Körper verteilen. Durch diese medizinisch als Bakteriämie bezeichnete Erregerverteilung über die Blutbahn kommt es zu systemischen Entzündungsprozessen, an denen auch verschiedene Botenstoffe des Immunsystems beteiligt sind.

A. Parodontitis und das Herz-Kreislauf-System

Die Parodontitis fördernde Faktoren sind mitverantwortlich für die Entstehung von Arteriosklerose (Verkalkung von Arterien) und Thromboembolien (Verschluss von Blutgefäßen). Beide gelten wiederum als Auslöser von Schlaganfällen und Herzinfarkten. Ebenfalls erhöht ist das Risiko, an einer Endokarditis (einer Entzündung der Innenhaut des Herzmuskels) zu erkranken.

Insgesamt weisen Parodontitis-Patienten ein bis zu 1,7-fach erhöhtes Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems auf.

B. Parodontitis und Infektionen der Lunge

Ohne ausreichende Parodontitisbehandlung erhöht sich auch das Risiko für Infektionen der Lunge, da Keime aus dem Mundraum in die Lunge verschleppt werden können. Eine häufige Komplikation solcher Infektionen ist die COPD (chronisch obstruktive Atemwegserkrankung). Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Patienten, die künstlich beatmet werden

C. Parodontitis und Diabetes mellitus

Diabetiker (insbesondere vom Typ 2), die unter einer schlechten Blutzuckereinstellung leiden, sind vielfach häufiger von der Erkrankung betroffen als Gesunde. Umgekehrt scheint aber eine bestehende Parodontitis auch Auswirkungen auf die Einstellung des Blutzuckers zu haben. Es liegt hier eine negative Wechselbeziehung vor. Ein Grund dafür ist, dass ein hoher Blutzuckerwert über einen langen Zeitraum Infektionen begünstigt.

Für Diabetiker sind deshalb eine frühzeitige und sorgfältige Parodontitisbehandlung sowie eine günstige Blutzuckereinstellung essenziell, um schwerwiegende Gesundheitsrisiken zu vermeiden

D. Parodontitis und Schwangerschaft

Inwieweit eine bestehende Zahnfleischentzündung Komplikationen in der Schwangerschaft hervorruft, ist noch nicht ausreichend geklärt. Es gibt allerdings Hinweise darauf, dass schwere Verlaufsformen eine Frühgeburt begünstigen können. Ursache dafür ist vermutlich eine gesteigerte Ausschüttung des Hormons Prostaglandin, das sowohl als Botenstoff im Verlauf des Entzündungsgeschehens eine Rolle spielt, als auch eine wehenfördernde Funktion hat.

Im Idealfall sollte eine Parodontitisbehandlung deshalb vor einer geplanten Schwangerschaft abgeschlossen werden.

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Kapitel V: Diagnostik in der Parodontologie

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Diagnostik der Parodontitis (Parodontose)

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Im Wesentlichen basiert die Diagnostik der Parodontitis auf  folgende Methoden:

  1. Anamnese: Patientenbeschwerden.                                                                                                                                                                                    Zur Bestätigung der vorhandenen Parodontitis nimmt der Zahnarzt zunächst eine Anamnese vor. Er fragt unter anderem nach:Rauchen, Mundgeruch, Zahnfleischbluten, Medikamente die eingenommen werden, bestehenden Erkrankungen,lockeren oder schmerzempfindlichen Zähnen, Stress oder psychischen Beschwerden, dem Vorkommen von Parodontitis in der Familie.
  2. Allgemeine zahnmedizinische Untersuchung der Mundhöhle
  3. Messung der Zahnfleisch – und Knochentaschen
  4. Kontrolle der Zahnbeweglichkeit
  5. Visualisierung des Abbaus von Alveolarknochen durch eine OPG – Röntgen-Panorama-Aufnahme

Die Erhebung verschiedenen Indizien wie Papillenblutungsindex, Parodontalen Screening Index (PSI) ist für die Diagnostik und Monitoring der Parodontitis sehr hilfreich. Zu einer modernen aber kostenintensiven diagnostischen Möglichkeit gehört die Bakterien-Test Bestimmung, die zur gezielten  Antibiotikum-Therapie verhilft.

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Kapitel VI: Parodontologie – Wichtigste Behandlungsmethoden

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Parodontitisbehandlung. Wichtigste Behandlungsmethoden

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An dieser Stelle möchte ich Sie daran erinnern, dass die Entstehung der Parodontitis von

zwei wesentlichen Faktoren abhängig ist:

  1. Qualität der Immunität – Körperabwehrkraft des Menschen
  2. Anzahl der oben erwähnten Bakterien im Munde bzw. im Parodontium des Menschen

Immunität ist meistens genetisch vorgegeben und kann nicht wesentlich medizinisch oder zahnmedizinisch beeinflusst werden. Laut den aktuellen Forschungen handelt es sich um einen genetischen Defekt der bestimmten Blutzellen (Leukozyten). Es bedeutet, dass ein Mensch mit einem Immundefizit angeboren wird und diese Umstände können wir nicht verändern.

Demzufolge konzentriert sich die ganze Parodontitisbehandlung auf dem Punkt zwei:
Drastische Senkung der Anzahl der oben erwähnten pathogenen Bakterien im Mund bzw. im Parodontium und lebenslanger Kampf gegen deren Wiederanstieg.

Schauen wir mal, wie es funktioniert.

Mechanische Beseitigung des Biofilms – rootscaling and planing- wichtigste Bestandteile der Parodontitisbehandlung

Ein Biofilm ist eine sehr dünne Schicht, die mit Bakterien dicht besiedelt ist. Für uns ist es wichtig zu verstehen, dass  pathogene Keime im Biofilm leben, durch den Biofilm an den Zähnen haften und durch den Biofilm von chemischen (medikamentösen) Einwirkungen geschützt sind.

Unter Betäubung (örtliche Anästhesie – Schmerzausschaltung) werden die Zahnwurzeln mit scharfen Handinstrumenten (Küretten) und / oder mit ultraschallbetriebenen Aufsätzen mechanisch gesäubert. Es wird versucht, den Biofilm vollständig zu entfernen. Bei den Zahnfleischtaschen bis zu sechs Millimeter wird es nach Gefühl gemacht. Diese Vorgehensweise wird eine geschlossene Kürettage genannt. Bei tieferen Zahnfleischtaschen ist es oftmals sinnvoll diese mechanische Säuberung unter direkter Sicht durchzuführen. Eine Aufklappung des Zahnfleisches ist dann erforderlich. Das Verfahren wird offene Kürettage genannt.

Die mechanische Beseitigung der pathogenen Keime (Biofilm), die im Wesentlichen die Kürettage (Säuberung) aller betroffenen Zahnwurzelflächen beinhaltet, ist unabdingbarer Bestandteil einer Parodontitisbehandlung und kann durch keine andere Methode ersetzt werden.

Chemische Beseitigung der parodontal pathogenen Bakterien

Als zusätzliche Methode einer Parodontitis Behandlung können  verschiedene  chemischen Mittel als Lösungen oder Gele verwendet werden. Der meist verbreitete chemische Stoff ist Chlorhexidin. Zu diesem Wirkstoff bildet sich keine Keimresistenz, was bedeutet, dass Chlorhexidin immer wirksam bleibt und die pathogenen Keime dadurch sicher abgetötet werden.

Auf dieser Eigenschaft dieses chemischen Stoffes basiert die moderne Methode der Parodontitisbehandlung – FMD (fullmouthdisinfection). FMD beinhaltet gründliche gleichzeitige Desinfektion von Mundhöhle, Mandeln, Rachen, Zunge, Zähne und natürlich das Parodontium.
Sinn und Zweck dieser Methode –gleichzeitiges Abtöten aller parodontal pathogenen Keimen, um Kreuzkontamination zu vermeiden. Einfach ausgedrückt: Die Pathogene Keime können dann nicht mehr das Parodontium besiedeln, weil die weit und breit nicht mehr existieren.

Fazit: Kombination des mechanische (Kürettagen) und chemisches (FMD – fullmouthdisinfection) Vorgehensweise ist mit Abstand die wichtigste, wirksamste und sinnvollste Methode einer modernen Parodontitisbehandlung.

Unser Grundkonzept der Parodontitisbehandlung: Parodontitisbehandlung = FMD + Kürettagen

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Kapitel VII: Parodontologie – Zusätzliche Methoden

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Zusätzliche Behandlungsmethoden in der Parodontologie

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Antibiotikatherapie
Bei den besonders aggressiven bzw. therapieresistenten Formen der Parodontitis ist es durchaus sinnvoll eine wirksame Unterstützung durch Antibiotika zu holen. Da es sich um verschiedene Parodontitis relevanten Bakterien (obligat anaeroben und fakultativ anaeroben bzw. grampositiven und gramnegativen) handelt, ist eine Kombination der Antibiotika meistens erforderlich.

1. Lokale (örtliche) Antibiotikatherapie

Das Antibiotikum wird als Gel in Parodontien appliziert und ist durch sehr hohe Konzentration gegen pathogene Keime äußerst wirksam. Eine besondere Rolle spielt dabei Tetracyclin: Das Antibiotikum tötet von einer Seite die Parodontitis relevanten Bakterien ab, von der anderen Seite bremst es bei lokaler Anwendung die übermäßige Autoimmunreaktion des Organismus (sehen Sie oben Kapitel „Wie entwickelt sich die Parodontitis“) also hilft gegen selbstzerstörerische Autoimmunreaktion.

2. Systemische Antibiotikatherapie.
Die Antibiotika werden in Tablettenform eingenommen. Hier ist auch eine Kombination der Antibiotika sinnvoll

Lasertherapie und fotodynamische Therapie
Es handelt sich um die zusätzlichen Methoden, die pathogenen Keime abtöten. Der Kosten – Nutzen Faktor sollte aber dabei berücksichtigt werden.

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Kapitel VIII: Parodontologie – Unterstützende Parodontitis Therapie

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Unterstützende Parodontitis Therapie (UPT) – Schlüssel zum Erfolg einer Parodontitis (Parodontose) Behandlung.

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Parodontitis ist eine chronische Krankheit. Eine effektive Parodontitisbehandlung bedeutet eine lebenslange Nachsorge  – Unterstützende Parodontitis Therapie. Diese regelmäßige parodontologische Maßnahme ist so wichtig, dass ich diesem Thema eine eigene Unterseite gewidmet:

Unterstützende Parodontitis Therapie – Unser UPT – Konzept

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Kapitel VIII: Parodontologie – Fazit

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Zusammenfassend lässt sich sagen: Parodontitis ist eine Erkrankung, die bei ungenügender Behandlung ernsthafte Konsequenzen nach sich zieht. Das Risiko, an einer Parodontitis zu erkranken, lässt sich aber mit geeigneten Hygienemaßnahmen und Lebensstiländerungen deutlich senken.

Nach der durchgeführten Parodontitisbehandlung ist eine gute Mitarbeit des betroffenen Patienten über  Jahre unbedingt erforderlich. Eine sorgfältige häusliche Mundhygiene und regelmäßige unterstützende Parodontitistherapie sind unerlässlich. Es kostet Zeit und Geld. Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Es ist durchaus möglich, mit diesen einfachen Mitteln erfolgreich gegen Parodontitis zu kämpfen:

Wunderwaffe gegen Parodontitis = regelmäßige UPT + sorgfältige häusliche Mundhygiene


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